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Pressemitteilungen

1. Wasserball Schul Cup 2014

 

Einen ganz besonderen Start in die diesjährigen Osterferien hatten über 60 Schülerinnen und Schüler der Achtalschule Baienfurt, der Schule am Martinsberg und des KBZO´s aus Weingarten! Sie alle nahmen am 1. Wasserball Schul Cup des Landesschwimmverbandes Baden-Württemberg unter der Regie des SSV Weingarten´s teil. Zu dieser nicht alltäglichen Veranstaltung traten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4-6 mit insgesamt 6 Mannschaften zu einem Wettkampf der besonderen Art an. „Wir wollen den jungen Leuten den Wasserballsport und die dazu notwendigen wichtigsten körperlichen und koordinativen Fähigkeiten näher bringen. Dabei soll aber der Spaß auch nicht zu kurz kommen.“, so der Wasserballjugendtrainer des SSV Weingarten, Falk Lommatzsch.  Um letztlich als Siegerteam hervorzugehen mussten alle Teilnehmer der 6 Mannschaften 50 m Schwimmen, Ringe tauchen, Torwand schießen und natürlich Wasserball spielen. Nach einer kurzen Aufwärmphase stürzten sich die jungen Wettkämpfer mit Feuereifer in die einzelnen Disziplinen und das Hallenbad in Weingarten verwandelte sich regelrecht in einen Hexenkessel. „Wenn alle weiteren Veranstaltungen mit ebenso viel Beteiligung und Enthusiasmus wie in Weingarten ablaufen, dann werden wir im nächsten Jahr diesen Wettbewerb landesweit durchführen und somit eine noch breitere Aufmerksamkeit für den Wasserballsport erzielen“, zeigte sich Landesjugendtrainer Laszlo Csanyi hoch zufrieden. Den Höhepunkt bildete natürlich das Wasserballendspiel zwischen den „Lahmen Enten“ und den „Blue Sharks“, welches die „Lahmen Enten“ für sich entscheiden konnten. Für den Gesamtsieg zählten alle Disziplinen und da hatten ebenfalls die „Lahmen Enten“ vom KBZO die Nase vorn und gewannen den ersten Wasserball Schul Cup in Weingarten. Die „Water Dragons“ und die „Blue Sharks“, beide von der Achtalschule Baienfurt, belegten die Plätze zwei und drei, dicht gefolgt von den „Oberstadthaien“ (Schule am Martinsberg), den „Waterkillaz“ (Achtalschule Baienfurt) und den „Badenixen“ (Schule am Martinsberg). „Letztlich gab es an diesem Vormittag nur Sieger, Schülerinnen, Schüler, Betreuer und Veranstalter hatten alle einen riesen Spaß und einen tollen Einstand in die Ferien“, resümierte Falk Lommatzsch zufrieden, nicht ohne darauf hinzuweisen, daß natürlich alle jetzt begeisterten Jungwasserballerinnen und –wasserballer herzlich zum Training eingeladen sind. Zum Abschluss gab es Medaillen, Urkunden, Bademützen und etwas Süßes für die Wettkämpfer. Ein großes Dankeschön gebührt auch den Lehrerinnen und Lehrern, die Ihre Mannschaften tatkräftig unterstützten und zum tollen Gelingen der Veranstaltung maßgeblich beigetragen haben.

  • Bilder zum Schul Cup sind unter Bilder abgelegt.
 

 

 

 

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Wasserballer bestehen Feuertaufe in der Verbandsliga!
(Artikel vom 07.12.2011 aus der Schwäbischen Zeitung)

 

 

 

Nach zwei Meistertiteln in der Bezirksliga in den vergangenen beiden Jahren starten die Wasserballer des SSV Weingarten mit zwei Siegen in die Verbandsliga Baden-Württemberg.

 

Verzichtete die Mannschaft in der Saison 2009/2010 noch auf den Aufstieg, da sich die Fahrtstrecken in der Verbandsliga erheblich verlängern und  die Spiele oftmals unter der Woche auswärts spätabends angesetzt sind, wurde nach der Meisterschaft im letzten Jahr beschlossen, das sportliche und finanzielle Wagnis in der höherklassigen Verbandsliga anzugehen.

 

Eine erste Standortbestimmung waren nun die beiden Heimspiele gegen den SV Bietigheim und die SSG Heilbronn, im letzten Jahr immerhin Vierter in der Tabelle.

 

Die lange Vorbereitungszeit mit etlichen geschwommenen Kilometern endete mit dem Aufeinandertreffen gegen Bietigheim und die Mannschaft um Spielertrainer Peter Pongratz rechnete sich vor allem in diesem Spiel gegen den Mitaufsteiger aus, zumindest kein Kanonenfutter zu sein.

 

Vor eigenem Publikum schien sich diese Hoffnung zu Beginn des Spiels nicht zu bestätigen; bereits nach vier Minuten lag der annähernd in Bestbesetzung spielende SSV mit 0:3 zurück.

 

Immerhin konnte die Mannschaft ihre Nervosität langsam ablegen und den Rückstand nach dem ersten Viertel mit 2:4 im Rahmen halten. Die eindringlichen Worte von Trainer Pongratz in der Pause zeigten Wirkung und so stabilisierte sich die Abwehr; im Angriff war wie meistens Verlass  auf den etatmässigen Torschützen Timo Haueisen, der mit seiner Routine zwei sehenswerte Treffer zum 5:6 Halbzeitstand erzielte. Mit dem Wissen durchaus mithalten zu können, spielten die Welfenstädter nun befreiter auf und und entschieden das dritte Viertel zur erstmaligen 10.9 Führung für sich. Im letzten Viertel wurde das Spiel nun wesentlich aggressiver. Die SSVler liessen sich jedoch nicht beirren und hielten konzentriert einen 14:13 Vorsprung. Der SV Bietigheim verlor dann in der Schlussminute zwei Spieler mit Ersatz durch ungebührliches Benehmen und die Weingärtler nutzten diese Schwächung zum schlussendlichen 15:13 Erfolg.

 

Mit diesem Sieg im Rücken ging es am Samstag gegen die SSG Heilbronn, die von der Papierform stärker einzuschätzen ist. Diesmal war von Nervosität keine Spur und so ging das Konzept von Trainer Pongratz, aus einer gesicherten Defensive zu spielen, komplett auf und das erste Viertel wurde mit 3:1 für sich entschieden. Dieser Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut und die Heilbronner konnten nicht mehr zulegen, so dass das Spiel mit 14:9 gewonnen wurde. Diese zwei Siege bescherten dem Team die momentane Tabellenführung, die Anmerkung eines Zuschauers über den Durchmarsch in die Oberliga wurden aber mit einem milden Lächeln beschieden, da die Freude über den vorerst gelungenen Einstieg überwog. Einziger Wermutstropfen ist eine Verletzung des Spielmachers Timo Haueisen, die sich mittlerweile als Fraktur an der Wurfhand herausgestellt hat.

 

Viel Zeit, sich auszuruhen, bleibt nicht, denn am kommenden Donnerstag, den 08.12. wird der Oberligist Vfl Sindelfingen zur ersten Runde des BW-Pokals im Hallenbad Weingarten zu Gast sein und Trainer Pongratz hofft, diesen zumindest ein wenig „ärgern“ zu können.

 

 

 

Für den SSV spielten: Maier,  Pongratz, Hinterberger, Stöhr, Bolesch(1), Baumeister(3), Bancalari(8), Ruderer(1), Kramer(2), Hrubesch, Lommatsch, Tschekmarev(5) und Haueisen(9).

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Nach jahrelangem Schwimmtraining in der Wettkampfmannschaft, verbunden mit dem unablässlichen Kilometerfressen, Schwimmhäuten zwischen den Fingern und der Erkenntnis, dass man schon jede Fliese am Beckenboden auswendig kennt, kamen wir 1983 wie die Jungfrau zum Kind mit dem Wasserballsport in Kontakt.

Verbunden ist das mit einem Namen: Wolfi Kneer!  An der hiesigen PH eingeschrieben, und begeisterter Wasserballer seines Heimatvereins Villingen-Schwenningen trainierte er während seiner Studienzeit in Weingarten bei der damaligen Schwimmmannschaft mit und entfachte mit einfachen Mitteln die Leidenschaft für die älteste olympische Mannschaftssportart.

Mit einem mitgebrachten Ball wurde zuerst nach dem Schwimmtraining gespielt und trotz mancher motorischer Unzulänglichkeit kannte die Begeisterung  keine Grenzen.

Zur allgemeinen Verwunderung stellten wir dann noch fest, dass im Hallenbad original Wasserballtore vorhanden sind, die seit dem Bau des Hallenbades im Dornröschenschlaf gelegen haben. Somit waren die Voraussetzungen geschaffen.

Nun ging alles Schlag auf Schlag. Unter grosser Mithilfe der damaligen Vereinsführung wurden innerhalb kürzester Zeit die bürokratischen Hürden genommen und eine Mannschaft angemeldet. Einzige Bedingung war, dass man das Schwimmen nicht vernachlässigt,

da annähernd die komplette männliche Wettkampfmannschaft beim Wasserball dabei war.

Zugleich kamen vom Nachbarverein aus Ravensburg mit Markus Klink und Magnus Tulburean noch zwei Neo-Wasserballer dazu.

Die erste Saison verlief dann recht turbulent. War man zu Anfang trotz schwimmerischer Überlegenheit noch Kanonenfutter für die gegnerischen Teams, wurden die wasserballerischen Unzulänglichkeiten nach und nach kompensiert und am Ende sogar zwei Spiele gewonnen.

Ab der zweiten Saison spielte man dann im vorderen Drittel mit und etablierte sich in der Liga.

Im Jahr 1990 dann der erste Umbruch: Die Wasserballer der ersten Stunde um Alex und Dragan Angebrandt standen durch ihre mittlerweile aufgenommenen Studien nur mehr sporadisch zur Verfügung und die Mannschaft schrumpfte kräftig.

Mit Ties Müller wurde das nächste Kapitel eingeläutet. Jahrelang war er nicht nur Torwart, sondern in Personalunion auch Trainer und Wasserballwart. Mitte der 90er kamen mit Gregor Maier und Sergio Nayir bis heute aktive Spieler dazu, die das Weingärtler Wasserball mit viel persönlichem Einsatz am Leben hielten und durch den Besuch diverser Lehrgänge als Übungsleiter, Schiedsrichter und Trainer das ganze auch auf eine breite Basis stellten.

Mit dem Eintritt von Christof Ruderer 1999 kam ein weiteres Mosaiksteinchen hinzu, mit seiner umtriebigen Art ist er bis heute massgeblich am Erhalt des Wasserballsports in Weingarten beteiligt-nicht zuletzt durch die Organisation des mittlerweile zum 4 mal ausgetragenen Nessenrebencups.

Mit dem jetzigen Spielertrainer Peter Pongratz wurde das jüngste und erfolgreichste Kapitel geöffnet, so wurde die Saison 2010/2011 als Meister und Pokalsieger beendet.

 

 

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Übersicht über Wasserballsaison 2009/2010

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Artikel vom 22.07.2010 aus der Schwäbischen Zeitung

Weingartens Wasserballer sind  Meister!

Mit einem 20:15 Erfolg am letzten Spieltag  gegen die Mannschaft des SSV Ulm sicherten sich die Wasserballer des SSV Weingarten die Meisterschaft in der Bezirksliga Süd-/Ost-Württemberg dank des besseren Torverhältnisses vor dem SV 04 Heidenheim.
Ging das Hinrundenspiel gegen Ulm noch mit 14:16 knapp verloren,  konnte die diesmal in Bestbesetzung angetretene Truppe um Spielertrainer Peter Pongratz im  Weingärtler Freibad den Sieg für sich verbuchen.
Hochkonzentriert startete man ins erste Viertel und konnte schnell  4:0 in Führung gehen. Die Ulmer , sichtlich überrascht von der konsequenten Spielweise der Gastgeber, hatten Mühe ins Spiel zu kommen.
Nach und nach baute man den Vorsprung aus und so stand es nach dem zweiten Viertel 16:9 für Weingarten.
Erst  zu Beginn des dritten Viertels, als die zweite Garde der Weingärtler im Wasser war, merkte man, dass die Ulmer sich nicht so einfach geschlagen geben. In dieser Phase des Spiels war es wieder einmal Gregor Maier, der mit tollen Paraden im Tor den Vorsprung nicht wesentlich zusammenschmelzen liess.
Im letzten Viertel wurde der Vorsprung im Wissen des besseren Torverhältnisses im Fernduell mit Heidenheim sicher über die Zeit gebracht.
Mit dem Schlusspfiff  hatte der Jubel keine Grenzen. Die erste Meisterschaft seit vielen Jahren  war unter Dach und Fach. Jetzt hiess es  für alle, die am Beckenrand standen, sich schnell in Sicherheit zu bringen, denn wie es bei den Wasserballern Brauch ist, fanden sich einige im Wasser wieder.
Nach diesem Erfolg geht es am kommenden Wochenende in Göppingen um den Pokal und gerne würde man dieses Jahr zum Erfolgreichsten seit dem Bestehen im Jahr 1983 machen und als Doublesieger zurückkehren.
Allerdings steht die Mannschaft jetzt vor der Entscheidung, ob ein Aufstieg in die Verbandsliga Württemberg aufgrund der langen Fahrtwege zeitlich und finanziell zu bewältigen wäre.
Es spielten im Tor Gregor Maier, Peter Pongratz, Peter Maier, Alu Maier, Timo Haueisen, Christoph Ruderer, Juan Bancalari, Gerhard Tschekmarev, Udo Lampert, Stefan Joos, Yannick Bolesch, Christian Tietz und Falk Lommatzsch.

 

 

Auf dem Gruppenbild sind zu sehen vorne von links nach rechts:

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Juan Bancalari, Christoph Ruderer, Peter Pongratz, Yannick Bolesch, Udo Lampert

Hintere Reihe von links nach rechts:

Serco Nayir, Gerhard Tschekmarev, Gregor Maier, Timo Haueisen, Alu Maier, Peter Maier,
Falk Lommatzsch, Stefan Joos und Christian Tietz.